Auf der GeMiC‑2025‑Konferenz, die an der Technischen Universität Dresden stattfand, demonstrierte das MID4Automotive‑Konsortium erneut den technologischen Fortschritt, der im Rahmen des Projekts erzielt wurde. Während der gesamten Veranstaltung traten die Konsortialpartner in den Austausch mit Forschenden, Industrievertretern und Studierenden, präsentierten aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse und diskutierten zukünftige Entwicklungen im Bereich photonischer und radarbasierter Sensorik für Automobilanwendungen.
Zwei zentrale Beiträge aus dem MID4Automotive‑Projekt wurden der wissenschaftlichen Gemeinschaft vorgestellt. Der Vortrag „A Visible Light FMCW Lidar System Based on LEDs“ präsentierte einen neuartigen Ansatz für kostengünstiges, solid‑state‑basiertes Lidar, der LED‑basierte frequenzmodulierte Dauerstrichmodulation nutzt. Die Präsentation beleuchtete Systemarchitektur, Modulationsstrategien und experimentelle Ergebnisse, die das Potenzial von sichtbarem Licht für Lidar‑Systeme im kurzreichweitigen automobilen Umfeld demonstrieren.
Im zweiten Vortrag, „An Ultra Low Phase Noise Frequency Synthesizer with Optical Output for 77 GHz Photonic Radar“, stellten die Projektpartner ein leistungsstarkes Konzept zur Frequenzgenerierung vor, das zukünftige photonische Radarsysteme ermöglicht. Die Arbeit konzentrierte sich auf die Realisierung außergewöhnlich niedrigen Phasenrauschens und stabiler optischer Ausgangssignale — beides entscheidend für hochauflösende Radarabbildung im 77‑GHz‑Automobilband.
Gemeinsam unterstreichen diese Beiträge das Engagement des Konsortiums, photonische Integration, Sensortechnologien und domänenübergreifendes Systemdesign für zukünftige Automobilanwendungen voranzutreiben. Das große Interesse des Publikums bestätigte die Relevanz dieser Forschungsrichtungen für die nächste Generation intelligenter Mobilitätssysteme.