MI­D4­Au­to­mo­ti­ve Sys­te­m­in­te­gra­ti­ons Work­shop in Pa­der­born

Das MID4Auto‑Konsortium traf sich am 23. und 24. Juli 2024 in Paderborn zu einem zweitägigen WP2‑Systemintegrations‑Workshop, der am Fraunhofer IEM stattfand. Partner von Fujikura, UPB, NXP, Astron, Perisens, TUE, IEM, Konrad und MID Solutions nahmen entweder vor Ort oder online teil.

Der Workshop begann am Dienstagnachmittag mit einer Einführung sowie einer Zusammenfassung des Systemdesigns und der Anforderungen, geleitet von Fujikura. In dieser Sitzung wurde die Architektur des Single‑Channel‑Demos anhand des Blockdiagramms und der Anforderungsdokumentation präzisiert.

In den folgenden Sitzungen wurden das NXP‑Referenzsystem, der an der UPB entwickelte EPIC‑Chip sowie Astrons FOTD‑Modul einschließlich erster Integrationsüberlegungen vorgestellt. Diese technischen Einführungen stellten sicher, dass alle Partner ein gemeinsames Verständnis der Komponenten hatten, die in den photonischen Radar‑Demonstrator integriert werden sollen.

Der erste Tag endete mit einer gemeinsamen Sitzung zur Charakterisierung und Testgestaltung, moderiert von Konrad und Fujikura. Dabei diskutierten die Partner, welche Tests für das Demo erforderlich sind, wie diese durchgeführt werden sollen und welche Materialien sowie Beiträge der einzelnen Partner benötigt werden.

Der zweite Tag konzentrierte sich vollständig auf die Einbettung des Systems in die MID‑Struktur. Am Vormittag und frühen Nachmittag arbeitete das Konsortium an einem einheitlichen Konzept für Antennentyp, Antennendesign, Einspeisestrategie, Materialien und Fertigungstechnologie. Die Partner präsentierten und harmonisierten ihre Integrationsansätze, um zu einer realisierbaren und konsistenten Implementierungsstrategie zu gelangen.

Später am Nachmittag widmete sich die Gruppe der Entwicklungs‑ und Aufgabenplanung, definierte die verbleibenden Entwicklungspunkte, deren Abhängigkeiten sowie die Verantwortlichkeiten der Partner. Diese Sitzung bildete die Grundlage für die Erstellung eines vernetzten Projektzeitplans.

Der Workshop endete mit einer abschließenden Zusammenfassung, offenen Fragen und den nächsten Schritten. Mit einem klareren gemeinsamen Verständnis der Systemarchitektur, der Integrationsstrategie und des Testplans verließ das Konsortium Paderborn gut vorbereitet für die nächste Phase der WP2‑Entwicklung.