Das MID4Automotive‑Konsortium traf sich am 29. und 30. Oktober 2025 zu einem zweitägigen Projekttreffen am Heinz Nixdorf Institut in Paderborn. Partner aus dem gesamten Konsortium kamen zusammen, um den Projektfortschritt zu bewerten, kommende Aktivitäten abzustimmen und die finale Phase des Projekts vorzubereiten, das 2026 abgeschlossen wird.
Das Treffen begann mit einer kurzen Begrüßung, gefolgt von einem Überblick über projektbezogene Managementthemen. Die Sitzung umfasste administrative Updates, den Status laufender Änderungen sowie den Zeitplan für bevorstehende Berichtspflichten. Besonderes Augenmerk galt den zentralen Liefergegenständen, die für Ende 2025 und Anfang 2026 geplant sind, darunter der Abschlussbericht zum Prototypdesign, der Verifizierungsbericht und die umfassende Technologie‑Bewertung für Automobilanwendungen. Zudem begann das Konsortium mit der Planung der Struktur und des zeitlichen Ablaufs des anstehenden Review‑Meetings, das einen wichtigen Meilenstein im letzten Projektjahr darstellt.
Ein zentraler Teil des ersten Tages widmete sich dem Fortschritt im Arbeitspaket zur Entwicklung von 3D‑MID‑Prototypdesigns für den automobilen Einsatz. Die Diskussion umfasste Entwicklungen sowohl in Radar‑ als auch in Kommunikationskomponenten und fasste die Ergebnisse von März bis Oktober 2025 zusammen. Die Partner skizzierten die verbleibenden Design‑ und Integrationstätigkeiten und stimmten die notwendigen Schritte zur Finalisierung der Prototypen ab.
Der zweite Tag begann mit einer detaillierten Durchsicht der Aktivitäten zur Prototypverifizierung und Technologie‑Bewertung. Das Konsortium prüfte den aktuellen Stand der Tests, diskutierte Messstrategien und koordinierte die Schritte, die für den Abschluss der finalen Evaluierung erforderlich sind. Die Sicherstellung der Konsistenz zwischen Design, Test und Bewertung wurde als zentrale Priorität für die kommenden Monate hervorgehoben.
Im weiteren Verlauf des Vormittags verlagerte sich der Fokus auf Disseminations‑ und Kommunikationsaktivitäten. Die Gruppe überprüfte laufende Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit und identifizierte zusätzliche Möglichkeiten für Publikationen, Veranstaltungsbeteiligungen, Website‑Aktualisierungen und Sichtbarkeit in sozialen Medien. Ein Maßnahmenplan wurde entworfen, um die externe Präsenz des Projekts in seiner Abschlussphase zu stärken.